Visionen für einen nachhaltigen Tourismus gibt es viele. Doch was entscheidet darüber, ob sie zu konkreten Maßnahmen, Prioritäten und messbarer Wirkung führen? Zwischen strategischem Anspruch und tatsächlicher Umsetzung liegen politische Entscheidungen, institutionelle Rahmenbedingungen und die Fähigkeit, unterschiedliche Interessen in eine gemeinsame Richtung zu lenken.
Dieser Themenblock beleuchtet die Rolle von Strategien als Übersetzungsleistung zwischen langfristigen Zukunftsbildern und konkretem Handeln. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Nachhaltigkeitsziele in Governance-Strukturen, Finanzierungsmechanismen und unternehmerische Entscheidungen integriert werden können. Welche Voraussetzungen braucht es, damit Visionen Wirkung entfalten? Wo entstehen Zielkonflikte zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit? Und wie gelingt es, strategische Ambitionen auf europäischer, nationaler und betrieblicher Ebene miteinander zu verbinden?
Internationale Perspektiven treffen dabei auf Erfahrungen aus Politik, Destinationsmanagement und betrieblicher Tourismuspraxis und werden in einer gemeinsamen Diskussion weiter vertieft.
Framing Keynote: Marlène Bartès, Europäische Kommission
Österreichisches Good Practice: Marie-Louise Schnurpfeil, Tourismusverband Linz
Anschließende Podiumsdiskussion: Marlène Bartès, Europäische Kommission / Marie-Louise Schnurpfeil, Tourismusverband Linz / Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus / Verena Brandtner-Pastuszyn, Henriette Stadthotel Vienna
Marlène Bartès Policy Officer for Tourism, European Commission, Directorate-General for Mobility and Transport (DG MOVE)
Marie-Louise SchnurpfeilCEO, Linz Tourismus
Elisabeth ZehetnerStaatssekretärin für Tourismus, Energie & Start-ups, Bundesministerium für Wirtschaft, Energie & Tourismus
Verena Brandtner-PastuszynInhaberin, Hotel Henriette

