Visionen für einen nachhaltigen Tourismus gibt es viele. Doch was entscheidet darüber, ob sie zu konkreten Maßnahmen, Prioritäten und messbarer Wirkung führen? Zwischen strategischem Anspruch und tatsächlicher Umsetzung liegen politische Entscheidungen, institutionelle Rahmenbedingungen und die Fähigkeit, unterschiedliche Interessen in eine gemeinsame Richtung zu lenken.
Dieser Themenblock beleuchtet die Rolle von Strategien als Übersetzungsleistung zwischen langfristigen Zukunftsbildern und konkretem Handeln. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Nachhaltigkeitsziele in Governance-Strukturen, Finanzierungsmechanismen und unternehmerische Entscheidungen integriert werden können. Welche Voraussetzungen braucht es, damit Visionen Wirkung entfalten? Wo entstehen Zielkonflikte zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit? Und wie gelingt es, strategische Ambitionen auf europäischer, nationaler und betrieblicher Ebene miteinander zu verbinden?
Internationale Perspektiven treffen dabei auf Erfahrungen aus Politik, Destinationsmanagement und betrieblicher Tourismuspraxis und werden in einer gemeinsamen Diskussion weiter vertieft.
Framing Keynote: Stefan Kreppel, Österreich Werbung
Österreichisches Good Practice: Marie-Louise Schnurpfeil, Tourismusverband Linz
Anschließende Podiumsdiskussion: Stefan Kreppel, Österreich Werbung / Marie-Louise Schnurpfeil, Tourismusverband Linz / Monika Klinger, BMWET / Verena Brandtner-Pastuszyn, Henriette Stadthotel Vienna
Stefan KreppelHead of Digitalisierung, Innovation, Strategie und Nachhaltigkeit, Österreich Werbung
Marie-Louise SchnurpfeilCEO, Linz Tourismus
Monika KlingerAbteilung für internationale Tourismusangelegenheiten, Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus
Verena Brandtner-PastuszynInhaberin, Hotel Henriette


