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Marlène Bartès

Policy Officer for Tourism, European Commission, Directorate-General for Mobility and Transport (DG MOVE)

Marlène Bartès ist Referentin für Tourismus bei der Europäischen Kommission, Generaldirektion Mobilität und Verkehr (GD MOVE). Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Entwicklung der künftigen EU-Strategie für nachhaltigen Tourismus, einschließlich internationaler Zusammenarbeit, Resilienz im Tourismus, Destinationsmanagement und Maßnahmen für nachhaltigen Tourismus. Darüber hinaus koordiniert sie die Zusammenarbeit der Kommission mit internationalen Organisationen und Partnerländern in tourismusbezogenen Angelegenheiten, unter anderem im Rahmen von UN-Tourismus, der OECD und bilateraler Tourismusdialoge.

Seit ihrem Eintritt in die Europäische Kommission im Jahr 2012 hat sie sich intensiv mit internationaler Zusammenarbeit und Programmen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung (Erasmus+) sowie Forschung und Innovation (Marie-Sklodowska-Curie-Maßnahmen) befasst.

Marlène besitzt die doppelte französisch-deutsche Staatsangehörigkeit und verfügt über Master-Abschlüsse in Internationalen Beziehungen von der Universität Montreal sowie in Japanisch und Internationaler Betriebswirtschaft von der Universität Toulouse II und der Chuo-Universität in Tokio.

Marlène Bartès Policy Officer for Tourism, European Commission, Directorate-General for Mobility and Transport (DG MOVE)
10.11.2026

Visionen für einen nachhaltigen Tourismus gibt es viele. Doch was entscheidet darüber, ob sie zu konkreten Maßnahmen, Prioritäten und messbarer Wirkung führen? Zwischen strategischem Anspruch und tatsächlicher Umsetzung liegen politische Entscheidungen, institutionelle Rahmenbedingungen und die Fähigkeit, unterschiedliche Interessen in eine gemeinsame Richtung zu lenken.

Dieser Themenblock beleuchtet die Rolle von Strategien als Übersetzungsleistung zwischen langfristigen Zukunftsbildern und konkretem Handeln. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Nachhaltigkeitsziele in Governance-Strukturen, Finanzierungsmechanismen und unternehmerische Entscheidungen integriert werden können. Welche Voraussetzungen braucht es, damit Visionen Wirkung entfalten? Wo entstehen Zielkonflikte zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit? Und wie gelingt es, strategische Ambitionen auf europäischer, nationaler und betrieblicher Ebene miteinander zu verbinden?

Internationale Perspektiven treffen dabei auf Erfahrungen aus Politik, Destinationsmanagement und betrieblicher Tourismuspraxis und werden in einer gemeinsamen Diskussion weiter vertieft.

Framing Keynote: Marlène Bartès, Europäische Kommission

Österreichisches Good Practice: Marie-Louise Schnurpfeil, Tourismusverband Linz

Anschließende Podiumsdiskussion: Marlène Bartès, Europäische Kommission / Marie-Louise Schnurpfeil, Tourismusverband Linz / Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus / Verena Brandtner-Pastuszyn, Henriette Stadthotel Vienna

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